Depot und Broker – ein perfektes Team

Im täglichen Leben fällt oft der Begriff Depot. Doch was genau ist ein Depot? Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Depots. Zum einen gibt es das geschlossene Depot, hier werden Gegenstände wie Schmuck, Kunstwerke und Co. verwahrt. Zum anderen gibt es die offenen Depots, sie dienen der Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren. Wird von einem Depot gesprochen, so ist meist das offene Depot gemeint. Meist geht es hierbei um Wertpapiere wie z.B. Aktien, Indizes oder auch Währungen.

Das Depotkonto

Ein Depot ist ein Konto. Wer sich für die Geldanlage in Wertpapiere interessiert, braucht ein Depot bzw. ein sogenanntes Depotkonto. Wenn auch Sie in Wertpapiere investieren wollen, so können Sie ein solches Depot entweder bei einer Bank bei Ihnen vor Ort, oder auch bei einer Direkt- oder Onlinebank eröffnen. Über das Depotkonto werden dann alle Käufe und Verkäufe verbucht und Sie sehen immer, welche Werte sie in Wertpapieren besitzen.

Die Kosten – den individuellen Bedürfnissen gerecht werden

Ein Depotkonto kann Kosten verursachen, u.a. für die Eröffnung und Führung, aber auch für die einzelnen Transaktionen. Wenn Sie ein solches Konto eröffnen wollen, sollten Sie sich vorab genau informieren und mehrere Aktiendepots vergleichen. Meist sind die Depots bei Online- oder Direktbanken günstiger oder gar kostenfrei. Das liegt in erster Linie an dem fehlenden Filialnetz, und dass keine Berater zur persönlichen Beratung und Betreuung zur Verfügung stehen bzw. nur telefonische und recht unpersönliche Gespräche möglich sind. Welche Variante die bessere ist, kann pauschal nicht beantwortet werden. Sie als Anleger müssen für sich entscheiden, wie viel Beratung und Betreuung Sie sich wünschen, und was Ihnen dieser Mehrservice an eventuellen Mehrkosten wert ist.

Der Broker

In Zusammenhang mit dem Begriff Depot wird auch oft der sogenannte Broker genannt. Ein Broker erledigt für Anleger die Kaufs- und Verkaufsaufträge der jeweiligen Wertpapiere. Während einige Broker nur diesen Service anbieten, stehen andere Broker wiederum auch beratend oder sogar empfehlend zur Seite. Ein Broker, das kann ein Mitarbeiter Ihrer Hausbank sein, aber auch ein Mitarbeiter einer Online- oder Direktbank, oder auch ein freier Broker, der dann meist als Online-Broker auftritt.

Individuelle Bedürfnisse entscheiden den Kostenfaktor

Wenn Sie als Anleger einen Broker beauftragen, fallen ebenfalls Kosten an. Diese fallen teils sehr unterschiedlich aus. Einer der Hauptgründe, warum Broker unterschiedliche Gebühren verlangen, liegt im angebotenen Service. Ein Broker, der nur Käufe und Verkäufe für Sie tätigt, wird weniger Gebühren verlangen als ein Broker, der Sie auch berät oder Ihnen Empfehlungen ausspricht. Ein Broker vor Ort, den Sie persönlich besuchen und ansprechen können, wird einen höheren Gebührensatz haben als ein Online-Broker. Welcher Broker für Sie die bessere Wahl ist, müssen Sie als individueller Anleger selbst entscheiden. Vor Ihrer Entscheidung können Sie sich mehrere Angebote einholen und die jeweiligen Leistungen und Kosten vergleichen und gegenüberstellen. In Ihre Überlegungen sollten auch Ihre persönlichen Erfahrungen mit einfließen. Sind Sie noch Neuling im Bereich der Wertpapieranlage, so würde sich, trotz eventueller Mehrkosten, ein Broker empfehlen, der immer für Sie erreichbar ist und auch beratend zur Seite steht. Kennen Sie sich jedoch aus, so reicht auch ein Broker, der nur nach Ihren Anweisungen kauft und verkauft. Dies sollte auch und vorakkem beim CFD Broker vergleich berücksichtigt werden.

Fazit

Depot und Broker, diese beiden Begriffe gehören oft zusammen. Anbieter für Depotkonten gibt es viele, und auch viele Broker tummeln sich auf dem Markt. Wer hier die Wahl hat, hat die Qual. Welche Variante für Sie die bessere ist, sollten Sie ganz individuell für sich entscheiden, einzelne Angebote vergleichen und immer bedenken, welche persönlichen Wünsche und Bedürfnisse Sie an ein Depot und an einen Broker haben und stellen. Anschließend können Sie dann das passende Aktiendepot eröffnen.